100 Jahre Max-Planck-Institut für Hirnforschung – Ausstellung eröffnet

Dauerausstellung "Minds in motion" eröffnet.

Vor 100 Jahren wurde in Berlin das Kaiser-Wilhelm-Institut für Hirnforschung gegründet. Gründungsdirektoren war das Ehepaar Oskar und Cécile Vogt, die mit ihren Hirnkarten die menschliche Großhirnrinde in etwa 200 unterschiedliche Areale unterteilten. In den dreißiger Jahren untersuchte Oskar Vogt Lenins Hirn.

Diese und andere Ereignisse der Institutsgeschichte findet man jetzt in der Dauerausstellung "100 Jahre MPI – minds in motion", die ab Juni 2014 frei zugänglich ist (kostenlose Führungen ab 8 Personen auf Anfrage über mindsinmotion@brain.mpg.de).

Außer der Instituts-Historie und neurowissenschaftlichen Instrumenten befasst die Ausstellung sich mit der Rolle der Frauen in der Wissenschaft. Zudem können Besucher über multimediale Interviews mehr über die Arbeit einzelner Forscher und Mitarbeiter der Servicebereiche erfahren.


Die etwa 150 Mitarbeiter des MPI für Hirnforschung widmen sich der Erforschung des Gehirns, Schwerpunkt liegt auf der Entschlüsselung der neuralen Schaltkreise. Derzeitige Direktoren, ist das Ehepaar Erin Schuman und Gilles Laurent, die 2009 nach Frankfurt kamen. Schuman leitet die Abteilung Synaptische Plastizität und Laurent die Abteilung Neuronale Systeme. Weitere Forschungsgruppenleiter sind Tatjana Tchumatchenko und Johannes Letzkus, die 2013 berufen wurden. Seit 2013 verfügt das Institut auch über ein Teaching Lab, in dem Doktoranden, Studenten und Schüler neurowissenschaftliche Techniken erlernen können.


Weitere Informationen über die Ausstellung finden Sie hier.

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