Pflegemaßnahmen für Streuobstbestände
Fassadengestaltung von Riedberger Schülerinnen und Schülern
Pflegemaßnahmen für Streuobstbestände
v.l.: Carolin Friedrich (Ortsvorsteherin Kalbach-Riedberg), Mike Josef (Dezernent für Planen und Bauen), Matthias Henties und Hermann Neckel (Vorstand Beamten-Wohnungsverein), Friedhelm Flug (Geschäftsführer HA SEG), Wolfgang Geiken-Weigt (gewagt e.V.)

Architekten für IGS ausgewählt

Architekten für Integrierte Gesamtschule am Riedberg ausgewählt

Neues Bildungsangebot für rund 650 Schülerinnen und Schüler

 

Die Auswahl eines Architekturbüros für die Planung der neuen Integrierten Gesamtschule in Frankfurt-Riedberg ist abgeschlossen. Der Gebäudekomplex soll im Quartier Schöne Aussicht entstehen und beinhaltet neben einem vierzügigen Schulgebäude eine 2-Feld-Sporthalle, Schul- und Pausenhöfe mit Spiel- und Bewegungsangeboten sowie ein regionales Bildungs- und Förderzentrum.

 

An der europaweiten Ausschreibung hatten sich insgesamt 17 Büros beteiligt, ausgewählt wurden 5 Architekturbüros, die einen konkreten Planungsentwurf erarbeiten sollten. Das Büro h4a Gessert + Randecker Generalplaner GmbH aus Stuttgart ging als Sieger aus dem Vergabeverfahren hervor, das im Oktober durchgeführt wurde. Das Büro wird mit der weiteren Planung beauftragt. Die Jury setzte sich aus Vertretern des Stadtplanungsamtes und des Stadtschulamtes der Stadt Frankfurt am Main sowie der HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH zusammen. Vertreter des staatlichen Schulamtes und des Ortsbeirates Kalbach-Riedberg waren in beratender Funktion anwesend.

 

Die Architekten überzeugten mit ihrem Entwurf durch eine gelungene städtebauliche Einbindung. Räumliche Kanten im Süden und Osten des Grundstückes werden aufgenommen. Entlang der südlich gelegenen Gräfin-Dönhoff-Straße ist ein Gebäudeteil mit Klassen- und Fachräumen als hochbauliche Fassung zur umgebenden Bebauung angeordnet. Eine Aula befindet sich am westlichen Abschluss des Grundstücks, Mensa und Sporthalle am östlichen. Die einzelnen Gebäudeelemente nehmen die Orientierung der umgebenden Bebauung auf. Die Aula ist so geplant, dass sie auch außerhalb der Unterrichtszeiten für öffentliche Veranstaltungen genutzt werden kann. Die Jury lobte darüber hinaus die Funktionalität der Grundrisse und die Umsetzung des pädagogischen Konzeptes in der Architektur. Barrierefreiheit in allen Bereichen ist gegeben. Das Gebäude soll als Passivhaus zertifiziert werden.

 

 

Der neue Gebäudekomplex soll auf dem rund 14.000 Quadratmeter großen, annähernd rechteckigen Grundstück an der Gräfin-Dönhoff-Straße für 5 Jahrgangsstufen realisiert werden. Teile des Grundstücks werden derzeit von der Neuen Gymnasialen Oberstufe (NGO) als Außenstelle der Max-Beckmann-Schule genutzt. Die Umsetzung des Bauvorhabens erfolgt somit in zwei Stufen: Nach aktueller Planung kann in einem ersten Abschnitt mit dem Bau des Schulgebäudes mit Klassenzimmern und Fachräumen begonnen werden. Entsprechend der prämierten Planung kann auch die Sporthalle bereits in diesem ersten Bauabschnitt hergestellt werden. Erst nach dem Umzug der NGO in einen Neubau im Gallus - voraussichtlich im Jahr 2020 – kann mit der Ausführung des zweiten Bauabschnitts mit Aula, Beratungszentrum und weiteren Freiflächen begonnen werden.

 

Die neue Schule ist Teil der sozialen Infrastrukturplanung für den Riedberg. „Mit dieser Planung schaffen wir die Voraussetzungen für den weiteren Schulausbau am Riedberg“, sagt Friedhelm Flug, Geschäftsführer der HA SEG. „Die neue Integrierte Gesamtschule wird das Schulangebot vor Ort weiter bereichern und ein differenziertes Bildungsangebot schaffen.“ Auftraggeber ist die Stadt Frankfurt am Main, die Projektsteuerung übernimmt die HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH.

„Ich freue mich über den ersten Neubau in Frankfurt, in dem die Belange inklusiver Beschulung von Anfang an berücksichtigt werden“, weist Stadträtin Frau Sylvia Weber auf die Besonderheit des Standortes als inklusiv arbeitende Integrierte Gesamtschule hin.

 

Die neue Integrierte Gesamtschule soll bereits im Sommer 2017 in einem Provisorium an der Graf-von-Stauffenberg-Allee den Betrieb aufnehmen, das Gebäude befindet sich derzeit im Bau.

 

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Pflegemaßnahmen für Streuobstbestände
v.l.: Carolin Friedrich (Ortsvorsteherin Kalbach-Riedberg), Mike Josef (Dezernent für Planen und Bauen), Matthias Henties und Hermann Neckel (Vorstand Beamten-Wohnungsverein), Friedhelm Flug (Geschäftsführer HA SEG), Wolfgang Geiken-Weigt (gewagt e.V.)

Erster Spatenstich für gemeinschaftliches Wohnprojekt

Gemeinsam konnten heute Planungsdezernent Mike Josef, Ortsvorsteherin Carolin Friedrich, HA SEG-Geschäftsführer Friedhelm Flug, Hermann Neckel und Matthias Henties (Vorstand Beamten-Wohnungs-Verein) sowie Wolfgang Geiken-Weigt (gewagt e.V.) den ersten Spatenstich für ein neues gemeinschaftliches Wohnprojekt in Frankfurt-Riedberg setzen. Bei dem Projekt handelt es sich erstmals in Frankfurt um eine Kooperation zwischen einer Traditionsgenossenschaft und einer Wohngruppeninitiative.

An der Richard-Breitenfeld-Straße entstehen auf einem rund 1.400 Quadratmeter großen Grundstück 14 barrierefreie Wohnungen in unterschiedlicher Größe auf drei Geschossen. Die Wohnungen werden als Genossenschaftswohnungen dauerhaft vergleichsweise günstige Mieten von 10 Euro haben. Die künftigen Bewohner haben die Möglichkeit mit zu planen. Gemeinschaft wird großgeschrieben: Es wird gemeinsam angelegte Außenanlagen, eine gemeinsame Waschküche und vor allem einen Gemeinschaftsraum geben, der für die Bewohner - aber auch für soziale Aktivitäten für den Stadtteil zur Verfügung steht.

Das Projekt bildet des Abschluss für das Modellvorhaben "Gemeinschaftliche Wohnformen im Quartier Altkönigblick", in dem insgesamt 75 Wohneinheiten entstehen.  

 

 

 

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Neues Kita-Gebäude im Uni-Quartier

Das neue Kita-Gebäude für die bislang an der Altenhöferallee untergebrachte Kita Königsblick ist fertig und wurde bereits bezogen. Die neuen Räumlichkeiten am "Margarethenzehnten" bieten Platz für rund 90 Kinder, zwei Gruppen mit Kindern unter drei Jahren und drei Gruppen mit Kindern zwischen drei und sechs Jahren. Derzeit besuchen 63 Kinder die Einrichtung. Die Kita wurde nach einer rund eineinhalbjährigen Bauzeit bereits im September termingerecht fertig gestellt und an den Betreiber - den Sozialpädagogischen Verein zur familienergänzenden Erziehung - übergeben. Die Architektur trägt die Handschrift des Büros 1100: Architekten (Frankfurt am Main / New York). Das Gebäude erfüllt den Passivhausstandard und zeichnet sich durch eine außergewöhnliche Architektur aus.

„Das Wachstum Frankfurts beruht nicht nur auf dem Zuzug von außen, sondern auch auf einem Geburtenüberschuss. Deshalb brauchen wir nicht nur zusätzlichen Wohnraum, sondern zwingend auch zusätzliche Kinderbetreuungsangebote“, sagt Planungsdezernent Mike Josef. „Diese Kita trägt dazu bei, das Angebot bedarfsgerecht und auch sehr ansprechend zu erweitern.“

Die neue Kita ist Bestandteil der sozialen Infrastrukturplanung für den Riedberg. „Mit der neuen Einrichtung sichern wir weiterhin ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot vor Ort“, sagt Friedhelm Flug, Geschäftsführer der HA SEG. „Die Kita ist die 10. Kita, die im Rahmen der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme errichtet wurde, eine weitere Kita im Quartier Westflügel wurde ebenfalls kürzlich fertig gestellt, zusätzlich befindet sich eine weitere Kindertagestätte am Westflügel in Planung.“

Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, dazu: „Ich freue mich über jede weitere Kindertageseinrichtung in unserer Stadt. So sichern wir den Zugang der Kinder zu unseren guten Frankfurter Bildungs- und Betreuungsangeboten. Das fördert die Chancengerechtigkeit für alle Kinder - unabhängig von ihrem sozialen Background - und gibt den Eltern die Möglichkeit, Familie und Beruf besser zu vereinbaren“.

Geschütze Hofsituation durch u-förmigen Baukörper

Das Büro 1100: Architekten aus Frankfurt entwarf für das rund 2.325 Quadratmeter große Grundstück einen u-förmigen, modern anmutenden Baukörper, der eine geschützte Hofsituation für die Kinder schafft und vor direkten Einblicken durch die Nachbarschaft sowie aus dem öffentlichen Straßenraum schützt. Die Kindertagesstätte wirkt als Skulptur im Grünen, das begrünte Dach unterstützt diesen Entwurfsansatz. Im nordwestlichen Bereich läuft das zweigeschossige Gebäude eingeschossig aus und schafft so eine gute Belichtung für den Innenhof. Hier entsteht auch ein überdachter Außenbereich mit bespielbaren Fassadenflächen. Das Gebäude wurde optimal zum Lichteinfall ausgerichtet, die Gruppen- und Aufenthaltsräume sind zum Innenhof ausgerichtet und ermöglichen den Blick zum Spielplatz und in den begrünten Innenhof. Die Innenhof-Fassade ist großflächig verglast und erzeugt eine helle, luftige Atmosphäre in den Innenräumen. Ein vorgelagerter, umlaufender Fluchtbalkon trägt zur Verschattung bei und schafft überdachte Außenflächen vor den Aufenthaltsräumen im Erdgeschoss.

Der Zugang zum Gebäude befindet sich im Norden des Grundstücks an der Straße „Zum Margarethenzehnten“. Hier befindet sich ein kleiner Vorplatz als Übergangszone zwischen öffentlichem Straßenraum und Eingangssituation. Im Eingangsbereich sorgt ein zweigeschossiges Atrium für Großzügigkeit und Orientierung in dem Gebäude. Mit einer freitragenden Treppe mit Sitzmöglichkeiten an der Hoffassade entsteht eine direkte Blickbeziehung in den Innenhof.

Die HA Stadtentwicklungsgesellschaft mbH (HA SEG) führte die Projektsteuerung im Auftrag der Stadt Frankfurt am Main durch. Das Stadtschulamt hat hierbei eine konstruktiv beratende Funktion eingenommen und seine Expertise in das Projekt einfließen lassen. 

 

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Pflegemaßnahmen für Streuobstbestände

Pflegemaßnahmen für Streuobsbestände

 

Ab dem 17. Oktober werden Pflegearbeiten für bestehende Streuobstbestände durchgeführt. Die betreffenden Flächen liegen im Stadtteil Niederursel zwischen Rosa-Luxemburg-Straße, Kreuzerhohl und Oberurseler Weg. Zu den notwendigen Pflegemaßnahmen gehören die Beseitigung eines starken Buschbewuchses sowie die dauerhafte Pflege der Flächen und der Obstbäume. Das Areal soll insbesondere so hergerichtet werden, dass es für das Brutverhalten des dort vorkommenden Steinkauzes geeignet ist und so der Bestand der bestehenden Population gestärkt wird. Zusätzlich werden in der Pflanzperiode 2017/2018 weitere Obstbäume gepflanzt und Nisthilfen für den Steinkauz angebracht.

Der Steinkauz ist eine kleine Eulenart, die nach der Vogelschutzrichtlinie der EU, Art. 1 und dem Bundesnaturschutzgesetz streng geschützt ist. Die Arbeiten dürfen aus naturschutzrechtlichen Gründen nur außerhalb der Vogelbrutzeit zwischen 1. Oktober und 28. Februar stattfinden. Die Arbeiten werden von der HA Stadtentwicklungsgesellschaft im Auftrag des Umweltamtes der Stadt Frankfurt am Main durchgeführt.

 

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