Spielmobil kommt zum Riedberg
v.l.: Carolin Friedrich (Ortsvorsteherin Kalbach-Riedberg), Mike Josef (Dezernent für Planen und Bauen), Matthias Henties und Hermann Neckel (Vorstand Beamten-Wohnungsverein), Friedhelm Flug (Geschäftsführer HA SEG), Wolfgang Geiken-Weigt (gewagt e.V.)
Spielmobil kommt zum Riedberg
v.l.: Carolin Friedrich (Ortsvorsteherin Kalbach-Riedberg), Mike Josef (Dezernent für Planen und Bauen), Matthias Henties und Hermann Neckel (Vorstand Beamten-Wohnungsverein), Friedhelm Flug (Geschäftsführer HA SEG), Wolfgang Geiken-Weigt (gewagt e.V.)
Pflegemaßnahmen für Streuobstbestände
v.l.: Carolin Friedrich (Ortsvorsteherin Kalbach-Riedberg), Mike Josef (Dezernent für Planen und Bauen), Matthias Henties und Hermann Neckel (Vorstand Beamten-Wohnungsverein), Friedhelm Flug (Geschäftsführer HA SEG), Wolfgang Geiken-Weigt (gewagt e.V.)

Richtfest für gemeinschaftliches Wohnprojekt

Nachdem im November vergangenen Jahres der erste Spatenstich gesetzt wurde, konnte jetzt das Richtfest für ein weiteres gemeinschaftliches Wohnprojekt auf dem Frankfurter Riedberg gefeiert werden.

Bis Ende dieses Jahres entstehen an der Richard-Breitenfeld-Straße auf einem rund 1.400 Quadratmeter großen Grundstück 14 barrierefreie Wohnungen in unterschiedlichen Größe auf insgesamt drei Geschossen. Die Wohnungen werden als Genossenschaftswohnungen dauerhaft vergleichsweise günstige Mieten von 10 Euro pro Quadratmeter haben. Die künftigen Bewohner hatten die Möglichkeit eigene Ideen und Vorstellungen in die Planung einzubringen. Gemeinschaft wird in dem Projekt großgeschrieben: Es wird gemeinsam angelegte Außenanlagen, eine gemeinsame Waschküche, eine Fahrradwerkstatt und vor allem einen Gemeinschaftsraum geben, der für die Bewohner - aber auch für soziale Aktivitäten für den Stadtteil zur Verfügung steht. Das Projekt ist aus einer Kooperation des Beamten-Wohnungs-Vereins eG (BWV) mit der Wohngruppe Gewagt e.V. hervorgegangen. Die Wohngruppe hat es sich zur Aufgabe gemacht, Raum für gemeinschaftliches, generationsübergreifendes und familienfreundliches Wohnen zu schaffen. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 3,8 Millionen Euro.

Planungsdezernent Mike Josef lobte in seinem Grußwort das Projekt als starkes Signal für die Schaffung von nachhaltigem und bezahlbarem Wohnraum: "Praktisch alle Städte haben Probleme, bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. Hierbei werden Genossenschaften und Wohngruppen in Zukunft eine tragende Rolle spielen."

Martin Neckel, Vorstand des BWV: "Auch für usnere Genossenschaft ist ein solches Projekt Neuland. Jedoch passen das Miteinander, das gegenseitige Helfen und die soziale Rendite für das Quartier zu einhundert Prozent zum genossenchaftlichen Gedanken."

Das Projekt bildet des Abschluss für das Modellvorhaben "Gemeinschaftliche Wohnformen im Quartier Altkönigblick", in dem insgesamt 75 Wohneinheiten entstehen.  

 

 

 

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